Beim letzten Durchgang der österreichweiten WIN-Serie in der Tips-Arena in Linz war der TTC Feldkirchen mit fünf SpielerInnen vertreten. Lara-Sophie Hermann zeigte ihre bisher beste Leistung und wurde Fünfte in der Gruppe 2, Valentin Huber kam auf Rang sechs in der Gruppe 3. Paul Golgruber (Gr. 21) und Daniel Kürzl (Gr. 26) schrammten als jeweils Vierte ganz knapp am Podest vorbei, Lukas Pucher wurde in Gruppe 16 Neunter.
Traditionell wird die österreichische Nachwuchsserie WIN (Wettkampf im Nachwuchs, früher Nachwuchs-Superliga) am Wochenende vor den Osterferien in der Linzer-TIPS-Arena ausgetragen. IN der Osterwoche folgt dann ein internationales Turnier an gleicher Stelle. Zusätzlich zu den imposanten 54 Tischen in der Haupthalle kamen heuer noch 22 weitere in zwei weiteren Hallen, um keine angemeldeten Kinder abweisen zu müssen (und wohl auch, um deren Nenngeld kassieren zu können). Die Steiermark war mit 33 Spielerinnen und Spielern am Start, der TTC Feldkirchen mit fünf. In der Topgruppe 1 holte sich Tobias Hold (KSV HiWay Grill) ohne Niederlage den Sieg, bei den Mädchen siegte Julia Dür. Für unsere Spielerin Lara-Sophie Hermann gab es mit Rang fünf in der Gruppe 2 das bisher beste Ergebnis. Damit überholte sie auch wieder Lisa Gruber als Nummer 1 der steirischen U15-Rangliste. Was aber viel wichtiger ist als das Ergebnis an sich ist die enorme spielerische und mentale Entwicklung, die sie gemacht hat, seit sie im Sommer zu unserem Verein gekommen ist. „Viele taktische Dinge, die am Anfang noch schwer für sie umzusetzen waren, hat sie jetzt wie selbstverständlich in ihr Spiel integriert. Der Vorhand-Topspin ist zur Waffe geworden, Rückhand und Beinarbeit haben sich verbessert. Dazu tritt sie im Wettkampf jetzt auch viel positiver auf und zeigt mitunter erstaunlichen Spielwitz“, bilanziert ein rundum zufriedener Trainer Raimund Heigl.

In der Gruppe 3 der Burschen hatte es Valentin Huber wie immer mit vielen Bundesligaspielern zu tun. Am Ende wurde es Rang 6 – mehrere ganz knapp verlorene Spiele sorgten dafür, dass es nicht deutlich besser wurde. Doch auch hier sieht man die klare Tendenz nach oben. Unser Bundesliga-Nachwuchsspieler Bela Csomor – im Nachwuchs für den Wiener Tischtennisverband am Start – gewann die Gruppe 3.

Etwas weiter unten war Lukas Pucher im Einsatz, diesmal in Gruppe 16. Im Herbst hatte er in Stockerau seine Gruppe gewonnen – diesmal konnte er das Angriffsspiel nicht durchgehend ins Ziel bringen und kam daher nur auf Rang neun. In Gruppe 21 kämpfte Paul Goldgruber (12) lange um den Sieg mit – am Schluss wurde es ein etwas undankbarer vierter Platz. Den belegte auch Daniel Kürzl in der untersten Gruppe 26, die mit 18 Spielern ausgetragen wurde. Für Daniel war es der erste Auftritt auf nationaler Ebene und wenn man bedenkt, dass er erst im Februar 2025 mit Tischtennis begonnen hatte, dann ist das eine erstaunlich schnelle Entwicklung. Weiter geht es im Nachwuchs noch mit einer steirischen Nachwuchsliga in Kapfenberg, den steirischen Meisterschaften aller Nachwuchsklassen in Judenburg sowie den österreichischen Meisterschaften der U15 in Hallein.




